Die ErLEBnisschule von A bis Z

A

Absolventen-Treffen = Eltern treffen Absolventen

Einmal im Jahr laden wir ehemalige Schüler*innen der Erlebnisschule ein. Die Absolvent*innen erzählen von ihrem weiterführenden Bildungsweg. Dieses Treffen unterstützt die Klärung offener Fragen wie z.B. „Montessori – und danach?“

Arbeitshaltung in der ErLEBnisschule

Folgende Haltungen und Qualitäten sind im Fokus: Selbstständigkeit, Fähigkeit in die Arbeit einzutauchen, innere Ordnung und Struktur, Respekt, Hilfsbereitschaft, Verantwortung

Aufnahme-Workshop 1,5 Tage im Jänner oder Februar

Es geht um ein vertieftes Kennenlernen von Pädagog*innen und Eltern, einen Austausch von Werten und Sichtweisen. Der Workshop ist verpflichtend für beide Elternteile. An den beiden Tagen gibt es Raum für Stilleübungen, gruppendynamische Übungen, Diskussionen und gemeinsames Essen. Derzeit, Freitag 17:00-20:00 Uhr / Samstag 9:00-17:00 Uhr

Ausflüge der Kinder

Die Pädagog*innen bieten den Kindern ein Wunschplakat an, auf dem sie eigene Ideen für Ausflüge/Exkursionen vermerken können. Unterm Jahr organisieren die Kinder selbstständig die Umsetzung.

B

Bei Uns Gruppe

BEI UNS“ steht für

B Begleitung neuer
E Erlebnisschuleltern
I Integration
U Unterstützung
N (beim) „Neu“ -
S Sein

 

Ein Elternteam begleitet die neuen Eltern, deren Kind/er im Kinderhaus beginnen ein Jahr lang. Die Inhalte der Treffen vermitteln alle wichtigen Grundlagen des ErLEBnisschullebens.

Being-Human-Model

In der Erlebnisschule verwenden wir das Being-Human-Model als Werkzeug zur Unterstützung der Persönlichkeitsbildung im Sinne der „Entwicklung nach dem Inneren Bauplan” nach Maria Montessori.

Being-Human-Workshop

Ein- bis zweimal im Jahr wird ein eintägiger Workshop am Wochenende angeboten. Er dient dazu, das Being-Human-Model näher kennenzulernen, bzw. sich selbst näher kennenzulernen und Qualitäten zu entwickeln, die für unseren Umgang mit unseren Kindern wertvoll sind.

Berufsorientierungswoche SI

Im Sommersemester findet die Berufsorientierungswoche statt, in der sich die Kinder selbstständig ein Berufspraktikum für ca. 5 Arbeitstage organisieren.

BiB – Bibliothek

Unsere Schulbibliothek umfasst über 2.500 ausgewählte Werke der Kinder- und Jugendliteratur, sowie kindgerechte Sachbücher. Wir achten auf altersgerechte Auswahl der zu verleihenden Bücher und beraten die Kinder beim Aussuchen.

Bildungsmesse PII, SI

Im Rahmen der Berufsorientierung werden diverse Bildungsmessen besucht.

C

Challenge – Selbstorganisierte Herausforderung, 9. Schulstufe

Die Jugendlichen der 9. Schulstufe planen und organisieren sich selbständig eine mehrwöchige Challenge (z.B.: Mitarbeit auf einem Bauernhof, Aufenthalt im Ausland)

D

DB – Dialogbegleiter*innen

Die Dialogbegleiter*innen sind die gesetzlichen Elternvertreter*innen und ein Bindeglied zwischen Eltern und Pädagog*innen. Sie beschäftigen sich mit Themen aus dem Schul- und Familienalltag und unterstützen Eltern und Pädagog*innen.

E

EA – Elternabend

In regelmäßigen Abständen, ca. alle 6-8 Wochen, finden Elternabende statt. Entweder für alle Eltern gemeinsam oder nach Gruppen getrennt. Die Anwesenheit ist verpflichtend. Es werden schulaktuelle Themen besprochen, Informationen geteilt, Übungen und Diskussionen durchgeführt.

EG – Elterngespräch (für beide Eltern)

1-mal pro Semester findet ein Eltern-Lehrer-Kind-Gespräch statt. Bei einem Teil des Gesprächs ist das Kind dabei, wo es Erarbeitetes herzeigt. Im zweiten Teil besprechen Pädagog*innen mit den Eltern Lernfortschritte, im sozialen, kognitiven und emotionalen Bereich. Das Gespräch wird mit einem Protokoll inklusive zukünftigen Zielen beendet.

Elternakademie

Die Elternakademie ist ein Angebot für alle Eltern. An den Abenden werden die wichtigsten Grundlagen für ein gelingendes Zusammenleben aufgezeigt und auch ganz persönliche Fragen und Anliegen besprochen.

EMA – ElternMitArbeit

Warum Elternmitarbeit?

  • Die Elternmitarbeit stellt den Rahmen für die pädagogische Arbeit dar, ermöglicht Vielfalt und einen Schulpreis auf niedrigem Niveau.
  • Eltern erlangen Einblicke in den Bildungsalltag der Kinder, nehmen mehr wahr, verstehen mehr und können verständnisvoll und klar unsere Kinder begleiten.
  • Eltern können die schönen und lernreichen Momente in einer großen Gemeinschaft, wo es um Zusammenhalt, Vertrauen, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit geht, erleben.

Äußere Elternmitarbeit
Eltern verpflichten sich vertraglich 10h/Monat als Familie mitzuarbeiten. Die Arbeiten betreffen hauptsächlich die Infrastruktur, Administration und Organisation.

Innere Elternmitarbeit
Eltern sind offen, eigene Themen zu bearbeiten, die die Kinder aufzeigen. Vertrauen in die Kinder, Wahrnehmung der Kinder, respektvoller Umgang, Bereitschaft zur eigenen Weiterentwicklung, gemeinsame Werte sind uns wichtig. Eltern beschäftigen sich mit der Montessori-Pädagogik und mit dem Lebenskräftemodell (Being-Human-Model).

English Project Week PII

Die Kinder werden eine Woche lang von einem English Native Speaker begleitet.

Erlebnis-Heuriger

Der Erlebnis-Heurige ist ein Angebot zum Kennenlernen, für Austausch und Plauderei zwischen den Eltern.

F

Familienwochenende / Familientag

Im 2-Jahres-Rhythmus fährt die ErLEBnisschulgemeinde auf die Teichalm, Stmk. oder verbringt einen Samstag gemeinsam in der Schule bzw. machen zusammen einen Ausflug. Das dient zur Stärkung der Gemeinschaft.

Freiarbeit – Freie Wahl der Arbeit

In der Freiarbeitszeit wählen die Kinder nach ihrer inneren Motivation im vorgegebenen Rahmen die Materialien für selbstbestimmtes Arbeiten.

G

Go-Plan Gespräch

Das ist ein Gespräch zwischen Kind und Pädagog*in über die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung. Die Gespräche finden regelmäßig statt und sind eine wichtige Grundlage für das Elterngespräch und die freie Wahl der Arbeit des Kindes.

Gottesdienste

Es wird zu Schulbeginn, zu Weihnachten, zu Ostern und zum Schulschluss ein ökumenischer Gottesdienst mit unseren evangelischen und katholischen Wegbegleitern, Pater Franz und Pfarrer Arno, gefeiert. Im Gottesdienst werden wichtige Schulinhalte, wie Werte, sozialer Umgang, Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit den Kindern thematisiert. Alle Familien sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

Großelternjause

Im Sommersemester werden alle Großeltern an einem Nachmittag zu einer Jause in die ErLEBnisschule eingeladen. Die Großeltern haben die Möglichkeit mit den Pädagog*innen in unser Bildungskonzept einzutauchen, Fragen zu stellen und sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen.

Gruppen

KH – Kinderhaus: 3- bis 6-Jährige – kinderhaus@erlebnisschule.at
PI – Primaria I: 6- bis 9-Jährige
PII – Primaria II: 9- bis 12-Jährige
SI – Sekundaria I: 12- bis 15-Jährige
Schulleitung: Barbara Ramos Coca-Pfeiffer
Sekretariat: Farah Elisabeth Czwiertnia – 02236/205811 – montessori@erlebnisschule.at

H

Hausregeln

Wir haben definierte und niedergeschriebene Hausregeln. Diese sind im Detail beim Sekretariat ausgehängt.

Holland – Austausch 7. Schulstufe

In der 7. Schulstufe ist ein Schüler*innen-Austausch mit einer Partnerschule derzeit in Drachten (Niederlande) angedacht. Die Gastkinder sind ca. 1 Woche in der ErLEBnisschule und wohnen in der Familie ihres Austauschkindes der 7. Schulstufe. Die Eltern organisieren gemeinsam mit der Schule ein Programm mit Ausflügen und Freizeitgestaltung. Anschließend fährt die 7. Schulstufe ins Ausland und wohnt dort für ca. 1 Woche bei ihren Gastkindern und deren Familien.

Hospitation

Hospitation bedeutet, dass die Eltern die Möglichkeit haben, als stiller Gast die Gruppen KH, PI, PII, SI zu besuchen. Einerseits ist die Hospitation beider Elternteile Bedingung für den Eintritt in die ErLEBnisschule und andererseits empfehlen die Pädagog*innen ein- bis zweimal im Jahr zu hospitieren, um einen besseren Einblick in den Schulalltag zu bekommen.

I

Intrinsische Motivation

Das Konzept von Maria Montessori sieht den Erfolg im Lernen, indem die Kinder in den jeweiligen sensiblen Phasen ihrem Interesse, ihrer Neugierde nachgehen können. Von innen – intrinsisch – motiviert verankern sich Lerninhalte langfristig und bleiben nachhaltig aus dem Gedächtnis abrufbar.

J

Jause

Unsere Kinder erhalten in der ErLEBnisschule eine biologische Jause.

M

Mission der ErLEBnisschule

Wir sind eine Montessori Bildungseinrichtung.
Die Kinder gehen in ihrem eigenen Tempo ihren Interessen in der vorbereiteten Umgebung nach. Sie erfahren in der Schule und zu Hause eine klare Ordnung und Regeln, die ihnen Sicherheit geben.

Wir stehen für lebendige Prozesse.
Die Kinder vernetzen das Erlebte im sozialen, emotionalen und kognitiven Bereich. Wir geben Raum und Zeit das Gelernte zu verinnerlichen.

Wir begleiten die Kinder bei der Entfaltung ihres Potentials.
In uns Menschen sind die verschiedensten Anlagen, die „blühen“ wollen. – Faustina. Maria Montessori spricht vom „Inneren Bauplan“.

Wir üben in Kontakt mit uns selbst zu sein,
um eigenständig zu sein und Verantwortung für uns selbst und unsere Umgebung zu übernehmen und um in echte Beziehungen treten zu können.

O

Offene Gesprächskultur

Vertrauensvoll und respektvoll werden Themen angesprochen, auch unangenehme. So kann jede*r zur Entwicklung von echter Gemeinschaft beitragen.

P

Projekttage der SI

Die Projekttage dauern zwischen 3 und 4 Tage (Wanderung, Radtour oder eine Stadtbesichtigung).

Putzaktion im Frühling

Die Eltern organisieren am Anfang des 2. Semesters einen Frühlingsputztag.

Putzfest – September

Das Putzfest in der ErLEBnisschule ist ein wichtiger und verpflichtender Termin im Schuljahr:

  • Nach 9 Wochen Ferien ist das Putzfest eine sanfte Rückkehr der Kinder in Begleitung ihrer Eltern.
  • Es fördert den Austausch und weiteres Kennenlernen.
  • Kinder und Eltern putzen gemeinsam. Dadurch wird das Bewusstsein für den Aufwand und den Wert von aufgeräumten, geordneten, geputzten Materialen und einer schön vorbereiteten Umgebung für den Alltag gestärkt.

R

Reformationstag

Oktober – schulfrei

S

Schneewoche

Die Kinder der 3. bis 9. Schulstufe fahren jährlich auf Schneewoche. Es werden dort Skifahren und Snowboarden angeboten, soziales Lernen steht im Mittelpunkt.

Schnuppertage

An zwei Tagen im Sommersemester haben die ältesten Kinder jeder Gruppe die Möglichkeit die nächst höhere Gruppe zu besuchen.

Schulärztin

An der ErLEBnisschule gibt es eine Schulärztin. Jede Schülerin/jeder Schüler wird pro Schuljahr einmal untersucht.

Schulerhalter

Schulerhalter ist das Evangelische Schulwerk A.B. Wien, Schulbetreiber ist die Diakonie Bildung.
bildung.diakonie.at

Schullandwoche PII

Einmal im Jahr fährt die PII auf Schullandwoche in das Wechselgebiet. Die Eltern der PII-Kinder übernehmen den Hin- und Rücktransfer mit den Autos bzw. mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf einer Selbstversorgerhütte auf 1.500 m werden die Kinder beim „Sich selbst Wahrnehmen“ in der Natur und beim Leben in Gemeinschaft begleitet.

Schultasche

Die klassische Schultasche ist nicht notwendig, da die Kinder mit den Montessori-Materialien in der Schule arbeiten. Für den Fall, dass Materialen zur Weiterarbeit nach Hause mitgenommen werden, eignet sich ein Rucksack oder eine Tasche im A4-Format.

Smartphones

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass die Kinder/Jugendlichen bis zum Ausstieg aus der ErLEBnisschule kein Smartphone besitzen. In unserer Einrichtung, sowie auf allen schulischen Veranstaltungen herrscht Smartphone-Verbot. Unser Wunsch an die Eltern ist, dass sie eine bewusste Smartphone-Nutzung zuhause vorleben. Das Thema Medien wird regelmäßig thematisiert und diskutiert.

Spanien 8. Schulstufe

In der 8. Schulstufe findet ein Schüler*innen-Austausch mit einer Partnerschule derzeit in Madrid statt. Die Gastkinder besichen ca. 10 Tage die ErLEBnisschule und wohnen in der Familie ihres Austauschkindes der 8. Schulstufe. Die Eltern organisieren gemeinsam mit der Schule ein Programm mit Ausflügen und Freizeitgestaltung. Anschließend fährt die 8. Schulstufe nach Madrid und wohnt dort für ca. 10 Tage bei ihren Gastkindern und deren Familien.

T

Tag der offenen Tür

Die Veranstaltung findet an einem Samstag im Herbst statt.

V

Väterabend

Einmal im Jahr, meistens im Sommersemester, gibt es einen Elternabend für Väter zum Austausch über männer- und väterspezifische Themen.

Väterausflug

Einmal im Jahr wird ein Ausflug für die Väter und alle Kinder (von Vätern) organisiert.

W

Waldwoche

Das Kinderhaus „verlegt“ im Juni für eine Woche seine gesamten Aktivitäten in den Wald. Die Kinder verbringen jedes Jahr eine erlebnisreiche Woche, in der die Begegnung mit der Natur im Vordergrund steht.

Wegweiser

Jedes Kind bekommt von der 4. bis zur 9. Schulstufe einen Wegweiser, in dem die Lehrplaninhalte und die dazugehörigen Materialien aufgelistet sind. Die Kinder tragen dort ihre Tätigkeiten – zuerst mit Hilfe der Pädagoginnen, später selbstständig – ein.

Z

Ziel/Vision

Kinder entwickeln sich bei uns in der ErLEBnisschule

zu autonomen,

authentischen,

wachsamen,

sensiblen,

kreativen,

kritikfähigen,

leistungsfähigen,

genussfähigen,

verantwortungsvollen,

lebendigen und selbstbewussten Menschen.