25 x Kinderhaus
Montessori-Kinderhaus – Kindergarten der Erlebnisschule

Teil 1 – Gemeinsame Reise

Ihr Montessori-Kinderhaus – Kindergarten der Erlebnisschule

Was werden Sie und Ihre Kinder von 3 bis 6 Jahren bei uns erleben?
Folgen Sie uns auf einer gemeinsamen Reise mit bunten Bildern und interessanten Infos.


Teil 2 – Wer sind wir? Was wollen wir?

Wer sind wir?

Wir sind eine Montessori-Einrichtung.
Wir stehen für lebendige Prozesse.
Wir helfen den Kindern ihren eigenen Wert zu entdecken.
Wir üben in Kontakt mit uns selbst zu sein, um eigenständig und verantwortungsvoll zu handeln.

Was wollen wir?

Lebendig sein – bewusst handeln


Teil 3 – Sich und eigene Bedürfnisse kennenlernen

Jedes Kind will in seiner Umgebung aktiv mitgestalten. Dafür darf jedes Kind sich selbst und seine Bedürfnisse kennenlernen. Wir helfen dem Kind, in eine Selbstständigkeit zu kommen. Maria Montessori spricht von „Hilf mir, es selbst zu tun“.


Teil 4 – So wie wir sind – Beobachtung

Über die Beobachtung holen wir jedes Kind dort ab, wo es steht.

Wir respektieren es in seinem Wesen.


Teil 5 – Freude an der Arbeit – liebevolle Atmosphäre

Wir sorgen für eine liebevolle Atmosphäre des Vertrauens, in der Gedanken und Gefühle ernst genommen werden. Wir beobachten, begleiten und aktivieren Lernprozesse, erzählen und helfen, vermitteln zwischen Kind und Material.


Teil 6 – Frei wachsen und gestalten – Unabhängigkeit

Über die gewonnene Selbstständigkeit kommt das Kind in eine Unabhängigkeit. Das Kind ist in dem Vertrauen in einer sicheren Umgebung zu sein, kann frei wachsen und will mitgestalten. Es kann sich öffnen, sich für seine Umgebung interessieren und sorgen.


Teil 7 – Vorbereitete Umgebung – Selbstbestimmung in vorgegebenem Rahmen

In Maria Montessoris didaktischem System steht die Selbstbestimmung des Kindes in einem von uns vorgegebenen Rahmen und einer vorgegebenen Struktur im Mittelpunkt. Bei der Wahl ihrer Tätigkeit gehen die Kinder verantwortlich mit sich, den Anderen und der vorbereiteten Umgebung um.


Teil 8 – Mit Freude arbeiten

Wir arbeiten an einer Arbeitshaltung, die Freude, Leichtigkeit und Konzentration aufweist.

Wir unterstützen das Kind einen Arbeitsprozess zu verstehen, auszuführen und zum gewünschten Ziel zu kommen. So macht es eine positive Erfahrung. Es sieht, wie lange es dauert, eine Karotte zu schälen oder eine Nuss zu knacken, bevor man sie essen kann.


Teil 9 – Gemeinschaft – Achtsamer Umgang

Über den achtsamen Umgang mit dem Material lernen die Kinder wichtige Kompetenzen, um in einer Gemeinschaft zu leben ... z.B. zu warten, achtsam zu sein mit allem, mit sich selbst, mit dem Gegenüber und mit dem Material.


Teil 10 – Gemeinschaft – Vorleben und Vorzeigen

Über das Vorleben von Gemeinschaft und Vorzeigen, wie man Dinge macht – über Darbietungen – kann das Kind in eine Gemeinschaft wachsen.


Teil 11 – Altersheterogene Gruppen – Helfen und sich helfen lassen

Unter dem Motto „Helfen und sich helfen lassen“ haben Kinder die Möglichkeit, miteinander und voneinander zu lernen. Aus den täglichen Erfahrungen des Helfens und Sich-helfen-lassens, der gemeinsamen Arbeiten von älteren und jüngeren Kindern entsteht eine große Lebendigkeit.

Jüngere Kinder bekommen durch die älteren Impulse. Die Älteren haben die Möglichkeit, bekannte Inhalte mit den Jüngeren gemeinsam zu wiederholen und zu vertiefen. Mit dieser Methode erwerben die jungen Menschen auf ganz natürliche Weise eine hohe soziale Kompetenz.


Teil 12 – Ethik und Respekt – Verantwortung für sich selbst und Andere

Friedenserziehung, Verantwortung für sich selbst und Andere, Respekt füreinander und für die Schöpfung stehen im Mittelpunkt. In den Stilleübungen wird die Beziehung zu sich selbst und zu Gott vertieft. Feste im Jahreskreis und Naturerfahrungen sind wesentliche Bestandteile unseres Alltags.


Teil 13 – Feste und Jahreskreis – gemeinsam mit älteren Schulkindern

Wir gestalten unsere Feste gemeinsam mit den älteren Schulkindern. Zum Nikolausfest unterstützt uns ein Schüler der Sekundaria und kommt als Nikolaus zu uns in die Gruppe.


Teil 14 – Waldwoche und Hinausgehen – sich als Teil der Natur wahrnehmen

Über Naturerfahrungen lernen die Kinder, sich selbst wahrzunehmen und für die Natur Verantwortung zu übernehmen. Bei den gemeinsamen Aktivitäten in der Natur können sie sich als einen aktiven Teil einer Gemeinschaft erfahren und die Zeit gemeinsam gestalten und einander begegnen.


Teil 15 – Kreislauf der Pflanzen – Besuch beim Klosterbauern

Mehrmals im Jahr besuchen wir den Klosterbauer im Areal von St. Gabriel und beobachten Pflanzen und Tiere im Laufe des Jahres. Die Kinder sehen die Tiere in ihren verschiedenen Entwicklungen, vom Küken bis zu Henne. Sie beobachten das Herdenverhalten von Schafen auf der Weide neben ihrem Garten.


Teil 16 – Gartenpflege – Verantwortung übernehmen

Die Kinder im Kinderhaus übernehmen Verantwortung für ihren Garten. Sie rechen das Laub der Nussbäume, setzen Blumenzwiebel und bestellen ihre Gemüsebeete.


Teil 17 – Begegnung mit älteren Kindern

Unsere Kinder haben die Möglichkeit ältere Schüler der Sekundaria unter anderem im Rahmen derer Schulpraktika kennen zu lernen. Ein natürlicher Umgang zwischen den unterschiedlichen Altersstufen wird ihnen ermöglicht.


Teil 18 – Übergang zwischen Kindergarten und Schule

Schüler der Primaria I kommen in den Kindergarten und lesen den Kindern Geschichten vor. Die Kinder sind immer wieder während des Schulalltages und bei den Festen in einem regen Austausch miteinander. Sie haben die Möglichkeit zu erfahren, wie es in der Schule sein wird. Ehemalige Kinderhauskinder teilen bei ihren Besuchen ihre Schulerfahrungen mit den jüngeren Kindern.

Die Kinder im letzten Kindergartenjahr sind eingeladen in der Schule zu schnuppern.


Teil 19 – Gesunde Jause

Biologische und abwechslungsreiche Ernährung ist uns sehr wichtig. Wir bekommen einmal in der Woche ein Biokisterl für unsere Jause geliefert. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich selbstständig eine gute Jause zu richten und zu genießen. Außerdem lernen sie unterschiedliches Gemüse und Obst im Jahreskreis kennen. So wird die Neugierde auf Neues geweckt.


Teil 20 – Sinnesmaterial – Über das Begreifen mit allen Sinnen zum abstrakten Denken

Mit Hilfe der Sinne tritt das Kind in Kontakt mit der Umwelt. Alles, was die Kinder in ihrer Umgebung wahrnehmen, passiert über die Sinne. Die Sinne sind die Bausteine der Intelligenz.

Das Sinnesmaterial ist die Basis für viele Materialgruppen. Es ist besonders wichtig als Vorbereitung für Mathematik, für das Schreiben, für Natur, Kultur und die Musik.


Teil 21 – Gartenarbeit

Im Herbst setzen die Kinder Tulpenzwiebel. Im Frühling werden die Tulpen geschnitten und in unser Kinderhaus gebracht. Die Kinder sorgen sich um die Blumenpflege. Sie schneiden die Tulpen, suchen eine passende Vase und schmücken unsere Tische.


Teil 22 – Pflege der Umgebung

Ein junges Kind übt gerade das Kehren mit der kleinen Schaufel und dem Besen. Hierfür gibt es eine eigene Übung, um das kennen zu lernen. Dem Kind wird gezeigt, wie es selbst seine Umgebung pflegen kann.


Teil 23 – Gottesdienst

Wir feiern gemeinsam mit den Schulkindern unsere ökumenischen Schulgottesdienste. Ein evangelischer Pfarrer und ein katholische Priester begleiten unsere Feste. Die Inhalte werden von den Kindern ganzheitlich über Musizieren und kreativen Ausdruck dargestellt und bieten den Kindern die Möglichkeit, sich selbst und unser Wirken in der Welt wahrzunehmen.


Teil 24 – Äußere Elternmitarbeit

Die Mitarbeit der Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzeptes, sie schafft den Rahmen für den pädagogischen Alltag. Es gibt die Innere und die Äußere Elternmitarbeit.

Äußere Elternmitarbeit bedeutet, „Verantwortung für das Funktionieren des Schullebens zu übernehmen.“ Eltern arbeiten z.B. im Materialteam, Werkstattteam, Gartenteam, Hausteam, … mit.


Teil 25 – Innere Elternmitarbeit

Die Mitarbeit der Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzeptes, sie schafft den Rahmen für den pädagogischen Alltag. Es gibt die Innere und die Äußere Elternmitarbeit.

Innere Elternmitarbeit bedeutet, „sich einzulassen auf die eigene innere Entwicklung, damit der Entwicklungsfluss beim Kind gewährleistet ist."

Die Eltern des Kinderhauses und der Erlebnisschule sind bestrebt, Werte wie Gleichwürdigkeit, Integrität, Verantwortung, Authentizität, … in ihr Leben einzubauen und sie ihren Kindern vorzuleben.